Welche Arten von Kantenschutzwinkel gibt es?

kantenschutzwinkel

Kantenschutzwinkel Schutz für zu transportierende Güter

Unter Kantenschutz versteht man den Sammelbegriff für alle Maßnahmen, die ergriffen werden, um eine Schädigung einer Kante zu verhindern oder das es zu keinen Schaden einer Kante von einen anderen Objekt oder Person kommt.

Neben der Kennzeichnung als Sicherheitsmaßnahme kommen die Kantenschutzmittel zum Einsatz. Diese decken die Objekte bzw. deren Kanten so ab, dass sie vor jeglichen Beschädigung geschützt sind oder einen Berührung dieser Kanten verhindert wird.

Zu den Kantenschutzmitteln werden die Kantenschutzwinkel und die Kantenschutzplatten gerechnet, welchen schützend über die Kanten gelegt werden. Sie dienen zum Schutz des Transportgutes oder des Bandgewebes an scharfen Kanten. Sie sollen verhindern, dass es während der Ent- und Beladung, während des Transports oder bei der Lagerung, es zu irgendeinem Schaden an den jeweiligen Objekten kommt.

Ausschlaggebend, welche Kantenschutzwinkel in der Logistik verwendet werden ist EN 13393, in welcher Spezifikation für Kantenschutzmittel festgelegt ist.
Die Kantenschutzwinkel können unterscheiden werden je nach Herstellungsmaterial, nach Aussehen bzw. Formgestaltung und der Größe. Die Winkel können aus Aluminium, aus Metall, aus Polyäthylen, aus PVC oder anderen Kunststoffen bestehen.

Die Aluminium-Kantenschutzwinkel sind geeignet für stehende oder liegende Papierrollentransporte vor allen durch ihre besonderen stabilen Ausführung und den Antirutschbelag auf der Auflageseite und werden von Papierwerken empfohlen. Sie sind für eine Gurtbreite von 50 mm geeignet. Für die Ladesicherung von alle empfindlichen und zerbrechlichen Transportgütern ist der ideale Kantenschutz, der Kantenschutzwinkel aus PVC und aus Polyäthylen. Sie schützen das Tarnsportgut bei Verwendung von Zurr- oder Bündelgurten sicher und die breite Auflagefläche verteilt den Spanndruck im günstigen Verhältnis. Die verwendete Gurtbreite kann 50 mm betragen.

Die Kantenschutzwinkel aus Metall werden da verwandt, wo eine großflächige Druckverteilung und robuste Winkel erwünscht sind, wie bei den Transport von Spannplatten. Während Kantenschutzwinkel aus Kunststoff für stehende, liegende oder kantendruckempfindliche Ladegüter verwendet und sich durch einen großflächige Druckverteilung und ihre leichte Ausführung auszeichnen. Sie sind aber auch besonders staufreundlich. Andere Kantenschutzwinkel aus Kunststoff zeichnen sich durch ihre Kältebeständigkeit aus. Je nach Einsatzgebiet und Verwendung gestalten sich die Form und das Material, aus welchen die Kantenschutzwinkel hergestellt werden

Die wesentlichen Vorteile von Kantenschutzwinkel

Für den Schutz eines Versandgutes ist es wichtig, dass es mit den richtigen Umreifungsbändern gesichert wird. Diese schneiden sich aber oft tief in die Pakete ein und könnten die zu versendenden Güter beschädigen. Dieses Problem lässt sich leicht durch das Verwenden von Kantenschutzwinkeln aus der Welt schaffen.

Kantenschutzwinkel für sicheren Kantenschutz bestehen in der Regel aus mehreren Lagen Vollpappe, die wasserfest verleimt werden. Somit gehören sie zu den Verpackungsmitteln aus Papier. Oft werden sie aber auch aus Kunststoff und manchmal sogar aus Holz oder Metall hergestellt. Anwendung finden sie in fast allen Branchen des Logistikbereiches zur Ladungssicherung, da ihre Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind. Sie werden beispielsweise zum Schutz empfindlicher Kanten von hochwertigen Gütern, zum Aussteifen und Sichern von Palettenladungen, zur Erhöhung der Stapelfähigkeit von Kartons oder als Versteifungselement im Displaybau verwendet.

Bekannt sind sie vor allem dafür, besonders fest und steif zu sein. Dabei haben sie nur einen geringen Preis und sind noch dazu sehr umweltfreundlich. Kantenschutzwinkel schützen die empfindlichen Kanten der Versandgüter zuverlässig vor Beschädigungen durch Befestigungs- und Umreifungsbändern. Durch den Überstand auf die Palettenfüße verhindern sie außerdem noch das Verrutschen von Paletten und stabilisieren sie so. Da Kantenschutzwinkel in ihrer Abmessung sehr flexibel sind, lässt sich so gut wie jeder Gegenstand von ihnen sichern; auch runde und schwere Gegenstände können mit ihrer Hilfe fest auf Paletten fixiert werden.

Je nach der spezifischen Aufgabe sind verschiedene Arten von Kantenschutzwinkeln erhältlich. Oft besitzen sie zwei Langlöcher zum Durchziehen des Zurrgurtes; manchmal sind sie so gebaut, dass der Druckpunkt auf die Fläche verlagert wird oder dass auf der Innenseite des Winkels ein Hohlraum ist, um die Kanten des Ladegutes zusätzlich zu schützen.

Insgesamt kann man also sagen, dass Kantenschutzwinkel einen sehr guten Schutz für druckempfindliche Güter, Kartonecken und Stapelwaren darstellen, die Bildung von Transporteinheiten vereinfachen und eine optimale Ladungssicherung beim Transport von palettierten Eimern, Baustoffen und Betonwaren sowie von Schüttgut in Säcken sind.

Kantenschutzwinkel – Effektiver Schutz der Transportware

Leider kommt es auch heute noch immer wieder vor, dass es auf unseren Straßen zu schrecklichen Unfällen kommt, die ihre Ursache in nicht oder unzureichend gesicherter Ladung haben. Dabei kann man schon ohne großen Aufwand und unter Einsatz von einigen wenigen Hilfsmitteln eine effektive Ladungssicherung durchführen.

Ein solches Hilfsmittel, das in fast jeder Situation zum Einsatz kommt, ist der Kantenschutzwinkel. Dieses Hilfsmittel der Ladungssicherung ist äußerst vielseitig einsetzbar und in der Regel werden durch den Einsatz von Kantenschutzecken meist zwei Schutzfunktionen erledigt. Natürlich kommt es im Wesentlichen darauf an, um was für ein Ladegut es sich handelt, das es zu sichern gilt. Danach trifft man dann seine Entscheidung, welche Art von Schutzecke man verwendet, denn auch hier kann das Material eine entscheidende Rolle spielen.

Kantenschutzwinkel gibt es in verschiedenen Größen und aus unterschiedlichem Material. Das gibt ihnen die große Vielseitigkeit, die man zur Sicherung auch schon vor dem eigentlichen Transport, anwenden kann. So werden viele Waren für den Transport auf Paletten angebracht, damit diese leichter zu handhaben sind. Um die Waren mit der Palette zu verbinden, werden diese dann oft mit einem Umreifungsband befestigt. Damit durch das Spannen dieses Bandes die Ware keinen Schaden davonträgt, kommen hier bereits Kantenschutzecken zum Einsatz, die man an den entsprechenden Stellen unter das Band legt. Wenn man so bereits vorgesicherte Palettenware auf einem Fahrzeug verlädt, dann kann man diese schon etwas einfacher einer effektiven Ladungssicherung unterziehen. Und auch hier kommen dann in der Regel wieder Kantenschutzwinkel zum Einsatz.

Die in dieser Situation einzusetzenden Schutzecken geben in erster Linie eine Auflagefläche für den Zurrgurt, der dann durch Niederzurren die Ladung während des Transportes sichern soll. Solche Schutzwinkel sind für diesen Einsatzzweck speziell konzipiert und verfügen über eine Führung, in die man den Zurrgurt legen kann. Diese Führung soll verhindern, dass der Gurt über den Winkel abrutschen kann und dann entweder die Ladung beschädigt oder der Funktion der Ladungssicherung nicht mehr nachkommt. Ein weiterer wichtiger Aspekt für den Einsatz von Kantenschutzecken ist natürlich auch der Schutz des Gurtes, wenn es sich bei der Ladung um ein Material handelt, welches über scharfe Kanten verfügt. Um eine wirklich effektive Ladungssicherung durchführen zu können, muss zusätzlich zu den Schutzecken und dem Zurrgurt auch noch eine Antirutschmatte eingesetzt werden. Diese wird nicht nur unter die Ladung gelegt, sondern man kann sie auch unter den Winkeln einsetzen, damit diese nicht auf der Ladung verrutschen können. Allerdings gibt es auch bereits Winkel, die an der Unterseite mit einem rutschhemmenden Material versehen sind.

Gründe und Ursachen für fehlerhafte Ladungssicherung

Die Beförderungssicherheit ist in Deutschland gesetzlich geregelt und umfasst die gesamte Sicherung vor den physikalisch wirkenden Kräften von Ladungen, auch bezeichnet als Frachtgüter, egal ob diese per Schiffsverkehr, ­Eisenbahn-, Straßen oder im Luftverkehr transportiert werden. Beim Transport mit einem Lkw wirken enorme Kräfte, bei einer Beschleunigung in die hintere Richtung sowie bei starkem Bremsen in die vordere Richtung.

Die deutsche StVO, der Paragraf 22 der Straßenverkehrsordnung legt fest, dass Transporte so zu verladen bzw. zu sichern sind, dass diese nicht umkippen und verrutschen können. Eine plötzliche Vollbremsung darf weder eine Ladung herunter fallen lassen, noch auf dem Fahrzeug ein Herumrollen verursachen. Die volle Haftung für eine sichere Verladung und einen sicheren Transport liegt beim Halter, beim Verladenden und nicht zuletzt beim Fahrer, der vor Fahrtantritt das Verladegut auf Sicherheit zu überprüfen hat. Des Weiteren ist die VDI-Richtlinie 2700 ff zu berücksichtigen und einzuhalten. Verstöße werden bei Verkehrskontrollen mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg im dortigen Verkehrsregister bestraft. Ein Verkehrsunfall aufgrund von verrutschten Ladegütern, bei dem Personen zu Schaden gekommen sind, wird sogar noch härter, teils mit ­Geld- bis hin zu Freiheitsstrafen sanktioniert.

Varianten zur Sicherung von Transportgütern

Im Transportwesen gibt es zwei ganz entscheidende Varianten zur Sicherung von Transportgütern:
1. eine formschlüssige Sicherung der Ladung sowie
2. eine kraftschlüssige Sicherung der Ladung.
Beide Ladungsvarianten sind miteinander kombinierbar.

Die formschlüssige Sicherung der Ladung

Während bei einer formschlüssigen Sicherung der Ladung das Ladegut meistens per bündigem und lückenlosem Verladen erzeugt wird, kann man es auch per Bucht- oder Kopflaschung sowie Diagonal- bzw. Schrägzurren absolut sichern. Sobald der Fahrzeugaufbau über eine besondere Stabilität verfügt, um unvermittelt wirkende Kräfte zu stabilisieren, ist eine Sicherung einer Ladung durch reinen Formschluss ohne zusätzliches Niederzurren möglich.

Die kraftschlüssige Sicherung der Ladung

Eine kraftschlüssige Sicherung der Ladung wird durch das Niederzurren erreicht, wobei das Ladegut mit Zurrgurten auf die Fläche des Transporters gedrückt wird, was extrem die Reibungskraft verstärkt und welches ein Verrutschen, Umherrollen bzw. ein Herunterfallen verhindert. Durch den Einsatz von Antirutschmatten kann diese Wirkung zusätzlich noch verstärkt werden. Jedoch müssen diese Antirutschmatten unbedingt auf der Seite des Ladegutes sichtbar hervorstehen, damit sie bei Kontrollen sofort ersichtlich sind. Anhand des Gewichtes einer Ladung kann die notwendige Sicherung, der notwendige Gleittreibbeiwert, der Übertragungsbeiwert, der Beschleunigungsfaktor und der vertikale Zurrwinkel der benutzten Zurrgurte, berechnet werden. Darüber hinaus sind, um einen konformen Kraftschluss zu erzeugen, mindestens zwei Sicherungsmittel einzusetzen. Um eine notwendige Vorspannkraft zu erzeugen, sind Spannmittel inklusive eines hohen STF-Wertes notwendig, den man auch Langhebelratsche nennt. Die VDI-Richtlinie 2700 besagt, dass ca. 80% eines Ladegutes nach vorn zu sichern sind, wobei die Stirnwand eines Fahrzeuges eine wesentliche Rolle spielt. Jedoch auch die seitlichen Wände eines Transportfahrzeuges sind bei einer formschlüssigen Sicherung von Ladungsgütern unbedingt zu berücksichtigen. Hierbei ist unbedingt auf eine feste und sichere Seitenwand zu achten.

Gekennzeichnete Zurr- und Hilfsmittel

Zur Befestigung von Ladungsgütern können ganz unterschiedliche Zurr- und Hilfsmittel eingesetzt werden, die entsprechend der deutschen Gesetze auf jeden Fall gekennzeichnet sein müssen. Die erforderlichen Daten beinhalten Informationen, zur normalen Vorspann- und Handkraft, über die aufnehmbare Kraft sowie zum Herstellungsjahr und Hersteller, um nur einige zu benennen.

Gesetzliche Bestimmungen zur Mitführung von Unterlegkeilen

Transporte aller Arten sollen ohne Schaden und ohne Risiko durchgeführt werden. Dies liegt nicht nur im Interesse des LKW-Fahrers sondern auch eines jeden Verkehrsteilnehmers.

Die Mitführung von Unterlegkeilen für LKWs gehört zu den gesetzlichen Bestimmungen und ist somit Pflicht. Die Unterlegkeile müssen im oder am Fahrzeug an leicht zugänglichen Stellen angebracht sein. Die dafür vorgesehenen Halterungen müssen ein Verlieren und störendes Klappern ausschließen. Deshalb dürfen keine Ketten oder Haken als Halterungen benutzt werden. Außerdem müssen Unterlegkeile ausreichend wirksam und sicher zu handhaben sein. Nur Traktoren mit EG-Betriebserlaubnis und Traktoren oder selbstfahrende Arbeitsmaschinen bis vier Tonnen zulässiges Gesamtgewicht sind von der Pflicht, einen Unterlegkeil mitzuführen, ausgeschlossen. Anhänger oder Arbeitsgeräte unter 0,75 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht benötigen ebenfalls keinen Unterlegkeil.

Wieviele Unterlegkeile mitgeführt werden müssen, hängt vom zulässigen Gesamtgewicht der Zugmaschine sowie der Anzahl der Achsen ab. Somit müssen selbstfahrende Arbeitsmaschinen oder Traktoren über vier Tonnen zulässiges Gesamtgewicht und Zweiachs-Arbeitsgeräte oder -Anhänger über 0,75 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht nur mit einem Unterlegkeil ausgestattet sein. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen oder Traktoren mit drei oder mehr Achsen, Anhänger oder Arbeitsgeräte mit drei und mehr Achsen sowie Tandemachs- und Einachs-Anhänger oder -Arbeitsgeräte müssen mit zwei Unterlegkeilen ausgerüstet sein.

So sehen es die gesetzlichen Bestimmungen zur Mitführung von Unterlegkeilen für LKWs vor. Ein Unterlegkeil verhindert das Vor- oder Rückwärtsrollen des LKWs bei einer Steigung oder Neigung der Straße.

Andere vom Gesetzgeber bestimmte und vom LKW-Fahrer mitzuführende Gegenstände sind:
1. eine Warnleuchte oder eine tragbare Blinkleuchte.
2. ein Warndreieck.
3. einen Verbandkasten.
4. eine windsichere Handlampe.
Alle Gegenstände, inklusive Unterlegkeil, dienen der Sicherheit im Verkehr im Falle einer Panne oder Unfalls.

Die Größen der Unterlegkeile hängen vom Fahrzeug und Anhänger ab. So genügt zum Beispiel ein PKW-Keil für einen PKW mit Einachsanhänger. Leichte Transporter benötigen einen Keil der Nenngröße NG 36. Normale Transporter sowie LKWs von 3,5 bis 7,5 Tonnen und vergleichbare Anhänger brauchen einen Keil der Nenngröße NG 46. LKWs ab 7,5 Tonnen müssen Keile der Nenngröße NG 53 mitführen.

Ein Unterlegkeil kann aus Holz, aber auch aus Metall bestehen. Im Handel findet man ihn meistens aus verzinktem Stahl. Beim Kauf sollte man unbedingt auf die Nenngröße achten und auf den Zustand (bei Gebrauchtkeilen). Bei der Halterung sollte man darauf achten, dass der Sicherheitsbügel für sicheren und festen Sitz sorgt. Bei Gefahrgut sollte man sich Unterlegkeile aus vulkanisiertem Neugummi zulegen. Diese sorgen für optimale Rutschsicherheit, bilden keine Funken und es entsteht keine statische Aufladung. Außerdem sind Gummikeile langlebiger als Blechkeile.

Materialeigenschaften von Gummipuffern für LKWs

Gummipuffer bzw. Rammpuffer kommen vielfach bei Nutzfahrzeugen, Rampen, Überlade- und Wechselbrücken zum Einsatz. Sie sind ein effektiver Rammschutz und schonen damit LKW, Wechselbücken und Gebäude.

Gummipuffer werden strapaziert und unterliegen einem ständigen Verschleiß. Insbesondere bei Verschleißteilen ist es jedoch wichtig, dass diese leicht austauschbar, preiswert und damit wirtschaftlich sind. Doch trotz dieser Vorzüge müssen Gummipuffer halten, was sie versprechen. Von Gummipuffern für LKWs erwartet man, dass diese nicht nur stoßdämpfend sondern auch äußerst robust sind. Um diesen Erwartungen stand zu halten, sind bestimmte Materialeigenschaften für einen bedingungslosen Einsatz unerlässlich.

Gummipuffer hochwertiger Qualität haben Standzeiten, mit denen billige Produkte nicht mithalten können. Billige Materialien müssen häufiger ausgetauscht werden, was wiederum Montagekosten verursacht. Hochwertige Puffer bestehen aus Neugummi oder vulkanisiertem Sekundärkautschuk. Insbesondere derartige Naturkautschukvulkanisate zeichnen sich durch eine extrem hohe Elastizität und Reißfestigkeit aus. Zudem besitzen diese Puffer eine hohe Kerbzähigkeit sowie eine gute Abriebfähigkeit. In seinen weiteren Eigenschaften ist Naturkautschuk unbeständig gegenüber polaren Flüssigkeiten sowie gegenüber aliphatischen, aromatischen und chlorierten Kohlenwasserstoffen.

Naturkautschukvulkanisate haben unter allen sog. Elastomeren die höchste mechanische und dynamische Belastbarkeit. Im Gegensatz dazu sind beim Synthesekautschuk Öl und Erdgas die Basisstoffe. Während der Synthesekautschuk früher Substitutionsstoff für den Naturkautschuk war, hat er heute zunehmend eigene Anwendungsgebiete gefunden. Gummi an sich ist ein Gemisch aus den unterschiedlichsten Stoffen.

Erst durch ein spezielles Rezept mit einigen hundert Substanzen erlangt er seine verschiedene Beständigkeit und mechanischen Eigenschaften. Kautschuk ist ein makromolekulares Material und stellt dabei die elastische Komponente des Gummis dar. Er bestimmt die mechanischen Eigenschaften wie Bruchdehnung, Festigkeit und Weiterreißwiederstand sowie Rückprallelastizität. Durch die abschließende Mischung von Chemikalien und Zuschlagstoffen mit dem Gummi sowie durch den Vulkanisationsprozess entsteht letztlich erst ein brauchbarer Werkstoff. Die Gummipuffer selbst werden auf verzinkte bzw. grundierte Anschraubplatten bzw. Anschweissplatten befestigt.

Neben wirklich hochwertigen Materialien gibt es jedoch auch eine Vielzahl billiger Puffer minderwertiger Qualität. Derartige Puffer sind beispielsweise mit Sand gefüllt, Reisdehnung und Zugfestigkeit sind nicht messbar. Sie zeichnen sich durch einen extrem hohen Abrieb und eine kurze Lebenszeit aus. Ebenfalls minderwertig sind Gummipuffer mit einer Neugummi- Außenhaut. Im Innenbereich bestehen sie aus Recycling- Gummi aus Altreifengranulat. Die Neugummi- Außenhaut wird bei Belastung schnell beschädigt und löst sich vom Granulatgummi im Innenbereich ab. Zu diesen Beispielen gesellen sich Gummipuffer, welche einen äußerst geringen Gummianteil, dafür aber einen hohen Anteil von Plastikmüll aufweisen. Reisdehnung und Zugfestigkeit sind auch bei diesen Puffern nicht mehr messbar. Dadurch kann der Puffer die Kräfte die auf ihn wirken, nicht mehr abfedern. Als Resultat wird die Bewegungsenergie an das Gebäude abgegeben, welches dadurch beschädigt wird.

Bei Gummipuffern für LKWs ist es daher wichtig, genau darauf zu achten, aus welchen Materialien der Puffer besteht, damit LKW sowie Rampe bzw. Gebäude geschützt und nicht beschädigt werden.

Arbeitsunfälle verhindern mit rutschsicheren Gummimatten

Jeder noch so kleine Arbeitsunfall bedeutet einen Mehraufwand an Kosten, Zeit und Bürokratie. Schwerere Unfälle bringen dann oft lange Krankheitszeiten und hohe Kosten mit sich. Viele Arbeitsunfälle könnten verhindert werden, wenn entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und eingehalten werden würden.

So sind nicht nur bestimmte Verhaltensregeln der Personen, die in einem Betrieb tätig sind wichtig, sondern auch die Sicherung und den Schutz der Mitarbeiter durch optimale Bedingungen am jeweiligen Arbeitsplatz. Rutsch sichere Gummimatten können einen wichtigen Beitrag leisten, um Arbeitsunfälle in Firmen, in denen zum Beispiel durch Schmutz, Flüssigkeiten oder glatte Abfälle in Verbindung mit Feuchtigkeit eine erhöhte Rutschgefahr besteht, wo zudem oft im Gehen oder Stehen gearbeitet wird, zu vermeiden und zu verhindern.

Die besonderen Gummimatten bieten den Füßen guten Halt, nehmen je nach Einsatzort und Beschaffenheit Schmutz und Flüssigkeiten auf und leiten diese entsprechend ab. So bleibt der Untergrund leicht begehbar und haftet am Boden, damit auch nicht die Matte an sich ins Rutschen geraten kann. Je nach Bedarf gibt es unterschiedliche Größen der rutsch sicheren Gummimatten, und es lassen sich sogar ganze Arbeitsräume oder Hallen auf diese Weise auslegen. An den richtigen Orten verlegt, können die Gummimatten Putz- und Wischarbeit in weitem Maße vermindern und verringern darüber hinaus die Rutschgefahr. So bieten sie nicht nur Schutz vor Arbeitsunfällen durch ausrutschen und stürzen, sondern verringern auch die Reinigungsarbeit des Bodens.

Überall dort, wo es Übergänge zwischen trockenen und nassen Bereichen gibt, kommt es leicht zu gefährlichen Feuchtigkeits-Ansammlungen oder Schmier, die in der Hektik und dem stressigen Arbeitsalltags auch sehr einfach übersehen werden können. Eine rutsch sichere Gummimatte ist in der Lage, den groben Schmutz ab zu fangen und Nässe ab zu leiten, bevor überhaupt eine Rutschgefahr entstehen kann. Die Gummimatten lassen sich leicht und gründlich reinigen, was ein weiterer Vorteil gegenüber anderer Bodenbeläge darstellt. Spezialisierte Hersteller bieten die Gummimatten mit verschiedenen Zusatzfunktionen an, diese können geriffelt, genoppt, gewellt oder angeraut sein. Mit dem Einsatz rutsch fester Gummimatten wird den Mitarbeitern eine hohe Sicherheit geboten. Arbeitsunfälle zu verhindern. Antirutschmatten sind eine recht kostengünstige Möglichkeit, den Arbeitsschutz wörtlich zu nehmen und zu erfüllen, und auf diese Weise kleine und große Arbeitsunfälle gar nicht erst passieren zu lassen.

Einsatzmöglichkeiten von Kantenschutzwinkel bei LKW Transporten

Wann immer von schweren Unfällen hört, an denen Lkw beteiligt sind, fragt man sich, wie es so weit kommen konnte. Nicht immer liegt die Ursache darin, dass die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten wurden. Oftmals ist unzureichende Ladungssicherung eine Hauptunfallursache bei Lkw-Beteiligung.

Daher wurden in diesem Bereich auch die Vorschriften verschärft und die Einhaltung der Ladungssicherung wird viel intensiver kontrolliert, als dies noch vor Jahren der Fall war. Dabei kommt es auch immer darauf an, dass die eingesetzten Hilfsmittel zur Ladungssicherung richtig eingesetzt werden. Ein solches Hilfsmittel für Kantenschutz sind die Kantenschutzwinkel.

Diese Winkell kann man in verschiedenen Situationen einsetzen und bei Einigen muss man sie sogar benutzen. Wenn diese besonderen Hilfsmittel der Ladungssicherung verwendet werden, dann haben sie zumeist eine Doppelfunktion. So schützen sie zum einen das zu sichernde Ladegut, damit dieses nicht durch das Niederzurren mit einem Zurrgurt beschädigt wird. Das liegt daran, dass durch den Einsatz der Kantenschutzecken die Kräfte des Zurrgurtes, die auf das zu schützende Gut einwirken, besser verteilt werden. Aber nicht nur in dieser Hinsicht bieten diese Winkel eine gute Unterstützung für die richtige und effektive Ladungssicherung. Gerade in Verbindung mit den Zurrgurten ist dies eine Symbiose, die an Effektivität schon fast nicht zu überbieten ist. Noch wirkungsvoller ist nur das Zusammenspiel von Zurrgurten, Kantenschutzwinkeln und Antirutschmatten.

Die zweite Funktion des Kantenschutzes liegt darin, dass auch der Zurrgurt geschützt ist. Durch den Einsatz der Winkelstücke an den Kanten von rauen oder scharfkantigen Ladungsgütern könnten Zurrgurte beim Spannen beschädigt werden. Auch während des Transportes wirken immer noch genügend Kräfte auf die Ladung und somit auch auf den Gurt ein. Durch diese Bewegungskräfte könnten die verwendeten Zurrgurte über die scharfen Kanten durchgescheuert werden und im schlimmsten Falle reißen. Dabei sollte man aber auch immer darauf achten, dass die eingesetzten Kantenschutzwinkel selbst keinerlei Beschädigungen aufweisen. Schließlich können nur intakte Winkel auch einen effektiven Schutz bieten.

Schließlich uns endlich kann man den Kantenschutzwinkeln noch eine weitere Schutzfunktion zuordnen. Dies wäre der Schutz der Personen, die mit dem Ladegut während des gesamten Transportvorganges zu tun haben. Das ist immer dann der Fall, wenn es sich bei der Ladung zum Beispiel um scharfkantige Bleche handelt. Damit sich niemand an den scharfen Kanten eines solchen Ladegutes verletzen kann, werden auch hier Kantenschützer eingesetzt. Diese bestehen meist ebenfalls aus Blech und sollen sämtliche Ecken abrunden. Für die Ladungssicherheit eingesetzte Kantenschutzwinkel sind in der Regel aus Kunststoff gefertigt und verfügen über seitliche Erhöhungen, die ein Verrutschen des Zurrgurtes über den Winkel hinaus verhindern sollen.

Was bewirken Kantenschutzwinkel bei der Sicherung von Transportgütern

Ladungssicherung ist ein Thema, das gerade in der heutigen Zeit mehr und mehr an Bedeutung gewonnen hat. Es hat ein Umdenken stattgefunden, was die Sicherheit beim Transport von Gütern angeht. Dabei ist nicht nur der Transport auf der Straße gemeint, sondern der Transport im Allgemeinen, der ja auch auf der Schiene, auf dem Wasser oder in der Luft stattfinden kann.

Damit die Ladungssicherung effektiv durchgeführt werden kann, sind zahlreiche Hilfsmittel auf dem Markt, die diese Effektivität gewährleisten sollen. Das am häufigsten verwendete Hilfsmittel ist der Zurrgurt. Dieser kommt in fast allen Bereichen zum Einsatz und es gibt ihn daher auch in allen möglichen Variationen. Es gibt aber eine ganze Menge von Situationen, wo dieser Zurrgurt nur effektiv eingesetzt werden kann, wenn man obendrein noch ein zusätzliches Hilfsmittel verwendet. Die Rede ist von den Kantenschutzwinkeln.

Solche Kantenschutzwinkel sind in der Regel aus einem robusten Kunststoff gefertigt und besitzen die Form einer rechtwinkligen Ecke. Zudem sind diese Ecken an den Seiten leicht erhöht, damit ein Zurrgurt nicht gleich über die Ecke wegrutschen kann. Der Gurt liegt sozusagen in einer Führung. Der Einsatz solcher Kantenschutzwinkel kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen. Ein wesentlicher Grund ist der Schutz der Ladung selbst. Oft handelt es sich dabei um Ladungen, deren Form eine vernünftige Sicherung mit einem Zurrgurt nicht zulässt. In diesem Fall werden an den Seiten die Kantenschutzwinkel an der Ladung angebracht, damit der Gurt in deren Führung liegt, wenn er letztendlich festgezurrt wird. So bleibt die Ladung vor den Zugkräften, die der Zurrgurt ausübt, geschützt.

Kantenschutzwinkel werden aber auch eingesetzt, um den Zurrgurt zu schützen. Dies ist immer dann der Fall, wenn das zu sichernde Ladungsgut über scharfe Kanten verfügt. Wenn man nun einen Zurrgurt über diese scharfen Kanten legt, dann würde dieser wahrscheinlich beim Spannen des Gurtes reißen. Dies soll durch den Einsatz der Kantenschutzwinkel verhindert werden. Doch gerade scharfkantige Ladungsgüter besitzen nicht nur Kantenschutzwinkel für den Einsatz der Zurrgurte. Hier werden oft auch noch zusätzliche Kantenschutzwinkel eingesetzt, die die scharfen Kanten abrunden sollen, damit man sich nicht gleich daran verletzen kann. Das ist in der Regel immer bei Paketen mit Blechen der Fall. Dennoch haben die Kantenschutzwinkel in erster Linie die Aufgabe, das Ladegut zu schützen und einen effektiven Einsatz des Zurrgurtes zu gewährleisten. Alles in allem kann man durchaus sagen, dass der Einsatz von Kantenschutzwinkeln im Bereich der Ladungssicherung – speziell im Zusammenspiel mit Zurrgurten – ein sehr wichtiges Hilfsmittel ist, das man obendrein vielseitig verwenden kann.

Kantenschutzwinkel und ihre Materialeigenschaften

kantenschutzwinkelWann immer etwas im Straßenverkehr transportiert werden soll, kommt das Thema Ladungssicherung auf den Tisch. Wie sichert man die Ladung richtig und welche Hilfsmittel werden dazu benötigt? In vielen Fällen werden Antirutschmatten und Zurrgurte verwendet.

Was aber geschieht, wenn das zu sichernde Gut keine brauchbare Fläche für den Einsatz von Zurrgurten bietet? Hier kommt ein weiterer unscheinbar wirkender Helfer zum Einsatz, der Kantenschutzwinkel. Solche Winkel gibt es in verschiedenen Größen und aus unterschiedlichen Materialien. Natürlich ist nicht jedes Material für jedes Gut geeignet und darum sollte man sich über die Beschaffenheit des Ladegutes genauso informieren, wie über die Materialeigenschaften des Kantenschutzes, den man verwenden möchte. Des Weiteren muss man sich darüber im Klaren sein, welche Funktion der Kantenschutzwinkel ausüben soll. Wird er zur Ladungssicherung eingesetzt oder zum Schutz vor Verletzungen?

Die am häufigsten verwendeten Winkel bestehen heutzutage aus robustem Kunststoff. Es gibt aber auch Kantenschutzecken aus Metall und sogar aus Pappe. Gerade die letztgenannten werden in der Regel häufig in der Papierindustrie eingesetzt. Dabei wird zum Beispiel beim Packen einer Palette mit Wellpappe diese durch ein Umreifungsband auf der Palette gesichert. Damit die Wellpappe dabei keinen Schaden nimmt, setzt man meist Kantenschutzecken aus Pappe ein, die das Umreifungsband von der Ware fernhalten. Für das Sichern der gesamten Palette auf der Ladefläche mit einem Zurrgurt können dann die Kunststoffwinkel zum Einsatz kommen, die dem Zurrgurt die nötige Auflagefläche geben, damit dieser die Ladung effektiv sichern kann. Allerdings könnte man bei einer solchen Ware auch für die Ladungssicherung einen Kantenschutzwinkel aus Pappe verwenden. Dazu sollte man allerdings wissen, dass diese eine glatte und rutschige Fläche bilden, die den Zurrgurten oft nicht genügend Haftung bieten. Dagegen besitzen die meisten Ecken aus Kunststoff meist eine Führung für den Zurrgurt, damit dieser nicht seitlich verrutschen kann.

Speziell bei der Verladung von Blechen und anderen scharfkantigen Waren, werden beim Verpacken für den Versand Ecken aus Metall verwendet. Diese bieten den scharfen Kanten den größten Widerstand und damit den Personen, die mit der Ladung zu tun haben, einen guten Schutz vor Verletzungen. Für die Ladungssicherung jedoch sollte man in Verbindung mit einem Zurrgurt wieder eine Kantenschutzecke aus Kunststoff einsetzen. Allerdings sollte man dazu solche Ecken verwenden, die auf ihrer Unterseite einen Antirutschbelag haben. Solche Schutzecken gibt es aber auch aus Metall, doch werden diese aus Kostengründen meist nicht so häufig eingesetzt, wie die Schutzwinkel aus Kunststoff. Wer sich für eine effektive Ladungssicherung entscheidet, der sollte sich in jedem Falle mit Kantenschutzecken aus Kunststoff genauso versorgen, wie mit solchen aus Metall.